zu Merkel in Auschwitz:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Es ist nicht das erste Mal, dass die Verantwortlichen aus Berlin öffentlich um Vergebung für die nationalsozialistische Barbarei bitten. Aber Merkels klare Botschaft ist gerade jetzt mehr als angebracht, wo sich der Antisemitismus in ganz Europa erneut alarmierend ausbreitet – insbesondere in Deutschland, wo der Aufstieg der extremen Rechten die schlimmsten Geister erweckt hat. Merkel zeigt einmal mehr Mut und Demut, die sie ehren.“

El Mundo (Madrid)

zur Welthandelsorganisation:

„Seit knapp zwei Jahrzehnten verhandeln die 163 WTO-Länder über ein neues Regelwerk – ohne Ergebnis. (…) Die großen Handelsblöcke müssen die Regeln dringend neu schreiben, um das Handelssystem vor Revolverhelden und ihren willkürlichen Strafzöllen zu bewahren.“

Der Standard (Wien)

zur Großen Koalition:

„Das Problem der SPD ist, dass sie für einen Ausstieg keinen guten Grund hat – abgesehen von der Unzufriedenheit mit sich und ihren Umfragewerten. Die Halbzeitbilanz listet Seiten über Seiten „große Erfolge“ der eigenen Regierungsarbeit auf. Vernünftig ist der Verbleib aber auch, weil die SPD auf mögliche Neuwahlen schlecht vorbereitet ist. Die Neulinge Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans müssen im Amt erst ankommen.“

Tages-Anzeiger (Zürich)

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