FDP-Chef Christian Lindner hat den Umgang der Union mit der neuen SPD-Spitze kritisiert. „Die Führungsfrage in der Union scheint offen, wenn das neue Führungsduo der SPD zuerst die Kanzlerin statt der Parteispitzen von CDU und CSU trifft“, sagte Lindner. „Möglicherweise will Frau Merkel bereits Kompromisse vorbereiten, um ihre Amtszeit ins Jahr 2021 zu sichern.“ Die Interessen der bürgerlichen Mitte sollten aber nicht aus Gründen des eigenen Machterhalts der „Links-SPD“ geopfert werden, sagte Lindner.