IN KÜRZE

Bildungsminister in Rom tritt zurück

von Redaktion

In Westafrika haben Terroristen während der Weihnachtstage Anschläge mit mehreren Dutzend Toten verübt. Besonders betroffen war der Binnenstaat Burkina Faso, wo nach offiziellen Angaben über 100 Menschen ums Leben kamen. Die Vereinten Nationen und auch die EU äußerten sich besorgt. In den Staaten der Sahelzone – einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt – sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrorgruppen IS oder Al-Kaida die Treue geschworen. Vor allem in Mali sowie Burkina Faso und Niger kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen.

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) sieht eine wachsende Personalnot im öffentlichen Dienst. Mittlerweile fehlten bereits „weit über 200 000 Beschäftigte“, sagte der Verbandsvorsitzende Ulrich Silberbach der Zeitung „Die Welt“ laut Vorabmeldung vom Donnerstag. „Wir steuern auf einen Systemkollaps zu, wenn nicht schnell gegengesteuert wird“, warnte er weiter. „Der öffentliche Dienst ist ein Sanierungsfall, kaputt gespart, heruntergewirtschaftet, verschlissen“, kritisierte Silberbach. Wenn der Staat jedoch nicht mehr funktioniere, habe dies „massive Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land“.

Proteste und Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei haben Weihnachten in Hongkong überschattet. Nach schweren Ausschreitungen an Heiligabend waren große Einkaufszentren der asiatischen Wirtschaftsmetropole an beiden Feiertagen das Ziel der Demonstranten. Die Polizei ging mit Tränengas, Schlagstöcken und Pfefferspray vor. Mehr als 100 Personen wurden über die Feiertage festgenommen. Die Demonstranten hätten Weihnachten „ruiniert“, meinte Regierungschefin Carrie Lam.

Italiens Bildungsminister Lorenzo Fioramonti ist im Streit um höhere Bildungsausgaben zurückgetreten. Er habe Ministerpräsident Giuseppe Conte bereits am Montagabend ein offizielles Schreiben geschickt, mit dem er seinen Rücktritt als Bildungs-, Universitäts- und Forschungsminister eingereicht habe, teilte der Politiker der Fünf-Sterne-Bewegung am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite mit. Er habe von der Regierung nicht die nötigen Gelder für bessere Schulen und Universitäten erhalten, schrieb Fioramonti.

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