PRESSESTIMMEN
„Während klar begrenzte US-Angriffe als Bestrafung dazu beitragen, ein gewisses Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, scheinen Amerikas Verbündete ebenso wie seine Feinde zu befürchten, dass eine Krise schnell unbeherrschbar werden könnte. Die Verbündeten sollten versuchen, sich enger mit Washington abzustimmen. Länder wie der Iran bauen darauf, Differenzen zwischen Europa und den USA auszunutzen. Wenn die USA bösartiges Verhalten von Schurkenregimen bestrafen wollen, fordern sie dabei sicher zu Recht die Unterstützung ihrer Verbündeten.“
„Dringender denn je müsste die Union ihre Anstrengungen nach außen richten, anstatt sich vor allem mit ihrer inneren Verfasstheit zu beschäftigten. Dringender denn je müsste sie sich die nötigen Mittel beschaffen, um die „Sprache der Macht“ auch sprechen zu können. Eine gemeinsame EU-Armee, von Politikern seit Jahrzehnten beschworen und dennoch unsichtbar, wäre die Grundlage einer wirklich souveränen Außenpolitik.“
„Von wegen goldene Zwanziger: 19 war fürchterlich – 20 kann noch schlimmer werden. Die SPD schaut in den Abgrund. Und ist zuletzt doch noch näher an ihn herangerückt.“