IN KÜRZE

Apple bekräftigt Nein zur Entsperrung

von Redaktion

Der israelische Verteidigungsminister Naftali Bennett will die Zahl der jüdischen Siedler im von Israel besetzten Westjordanland binnen zehn Jahren auf rund eine Million erhöhen. „Unser Ziel ist, dass binnen eines Jahrzehnts eine Million israelische Bürger in Judäa und Samaria leben“, sagte Bennett. Damit würde sich die Zahl von derzeit rund 400 000 Siedlern mehr als verdoppeln. Das Auswärtige Amt in Berlin reagierte besorgt. „Die Bundesregierung ruft dazu auf, alle Schritte zu unterlassen, die eine friedliche Konfliktlösung im Nahen Osten weiter erschweren“, erklärte das Ministerium.

Fünf unbekannte Jugendliche haben einen Mann in Berlin antisemitisch beschimpft und sexuell belästigt. Der 68-Jährige war laut Polizeiangaben im Stadtteil Moabit unterwegs, als er von etwa zwölf bis 15 Jahre alten Jugendlichen mehrfach als Jude betitelt wurde. Zwei von ihnen sollen ihm daraufhin zwischen die Beine gefasst haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Mehr als 2,3 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr das ehemalige NS-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz besucht – mehr als je zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Besucherzahl um 170 000 gestiegen, teilte das Museum Auschwitz-Birkenau mit. Die meisten Besucher kamen aus Polen, aus Deutschland waren es 73 000. Fast 400 000 Polen sowie etwa 200 000 Briten und 120 000 US-Bürger seien unter den Besuchern der Gedenkstätten gewesen, erklärte das Museum.

Die beiden Generalsekretäre der krisengebeutelten FPÖ, Harald Vilimsky und Christian Hafenecker, sind von ihren Ämtern zurückgetreten. Vilimsky gab an, er wolle seinen Posten an einen Jüngeren übergeben. Auch Hafenecker betonte, dass es sich um einen freiwilligen Rückzug handele.

Apple zeigt sich zu einem neuen Kräftemessen mit der US-Regierung bereit, um die sichere Verschlüsselung von Diensten und Geräten zu verteidigen. „Hintertüren in Verschlüsselung einzubauen“ sei keine Lösung, sagte Datenschutz-Chefin Jane Horvath auf der Technik-Messe CES. Das ist eine bekannte Position von Apple – ihre Wiederholung hat aber besonderes Gewicht, weil erst wenige Stunden zuvor bekannt wurde, dass das FBI von dem Konzern erneut verlangt, bei der Entsperrung von iPhones eines Attentäters zu helfen.

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