PRESSESTIMMEN
„Die Bundesregierung hat sich nicht zum Komplettabbruch des Einsatzes entschlossen. Das Truppenkontingent im nord-irakischen Erbil zur Unterstützung der kurdischen Truppen bleibt vor Ort. Und eine Verlegung nach Jordanien ist anders als ein Heimflug das Signal: Wir können wiederkommen. Das ist nicht zögerlich, sondern sinnvoll. Auch in brenzligen Situationen empfiehlt sich keine Hast. Impulsgesteuerte Entscheidungen führen selten zu Deeskalation.“
zum Konflikt USA/Iran:
„Das internationale Mitgefühl für Soleimani mag gering sein, aber Washingtons Schritt, seinen Konflikt mit dem Iran so dramatisch zu eskalieren, lässt den Iran – nicht zum ersten Mal in der Trump-Ära – als den strategisch Klügeren erscheinen.“
„Sánchez’ neue Kompromissfähigkeit ist aus der Not geboren. Sie zeugt nicht von staatsmännischer Größe, sie zeugt vom Willen, an der Macht zu bleiben. Darin steckt die wohl wichtigste Lektion für die politische Klasse des Landes: Wer Spanien, ein Land mit einer von tiefen Gräben durchzogenen politischen Landschaft, künftig führen will, muss lernen, die eigene Halsstarrigkeit zu überwinden.“