zu Trump/Iran:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Erleichterung über Irans zwar erhebliche, aber zugleich fein kalibrierte Rache für die Tötung Soleimanis ist ein verständliches und nachvollziehbares Gefühl. Die Lage könnte viel schlimmer sein als heute. Aber es gibt keinen Grund für Selbstgefälligkeit: Die Gefahren sind nur kurzzeitig ausgesetzt, aber nicht gänzlich abgewendet worden.“

The Guardian, London

„Der Angriff war vor allem eine Show, um der eigenen Bevölkerung, Amerika und dem Rest der Welt zu zeigen, dass der Iran die direkte Konfrontation mit den USA nicht scheut. Der eigentliche Kampf gegen die Amerikaner wird nun wieder im Dunkeln stattfinden, wie das bereits seit Jahrzehnten der Fall ist.“

De Telegraaf, Amsterdam

„Es war klar, dass Iran Vergeltung für die Tötung General Soleimanis üben würde. Die Frage wird sein, ob Teheran es dabei belässt und ob der amerikanische Präsident Donald Trump auf eine weitere Eskalation des Konflikts verzichtet. Dann kann der Konflikt womöglich noch einmal begrenzt werden. Beendet ist er mit der iranischen Vergeltungsaktion aber nicht. Teherans strategisches Ziel bleibt der Abzug der Amerikaner aus der Region. Darauf wird die Führung mit ihren Verbündeten im Irak und in anderen Ländern verstärkt hinarbeiten.“

Neue Zürcher Zeitung

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