Berlin/Karlsruhe – Gegen die Klimapolitik der Bundesregierung sind zwei Klagen beim Bundesverfassungsgericht eingegangen. Eine Klage werde von 15 Betroffenen aus Bangladesch und Nepal getragen, teilte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Mittwoch mit. Die beiden Staaten gehörten zu den „unmittelbar von der Klimakrise bedrohten Ländern“. Eine weitere Klage wurde demnach von zehn Kindern und jungen Leuten aus Deutschland eingereicht, „die die Folgen der Klimakrise zukünftig hart treffen werden“.
Die DUH unterstützt die beiden Verfassungsbeschwerden, die am Montag und Dienstag in Karlsruhe eingingen. Sie richten sich gegen das „unzureichende Klimaschutzgesetz“ der Bundesregierung. Auf einer Pressekonferenz in Berlin wurde am Mittwoch außerdem eine weitere Klimaklage angekündigt. Hinter dieser stehen unter anderem die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer und Jugendliche aus Deutschland. Greenpeace und Germanwatch unterstützen diese Klage. afp