zu Coronavirus/China:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Der Schein trügt. Mit der Abriegelung von 13 Städten mit mehr als 40 Millionen Einwohnern geht das Regime zwar schonungslos vor. Doch vor einer ebenso gründlichen Information der Bevölkerung schreckt es zurück. Sie würde ja zeigen, dass man die Lage nicht im Griff hat. Dasselbe autoritäre System, das jetzt beispiellos durchgreift, hat mit seinem Kontrollwahn für eine Verschleppung gesorgt. Und das nährt ein Misstrauen gegenüber offiziellen Informationen, aus dem gefährliche Gerüchte entstehen.“

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

„Anfangs haben die chinesischen Behörden, die bei der Kontrolle des Internetzugangs für die 1,4 Milliarden Menschen des Landes skrupellos sein können, den Ausbruch heruntergespielt. Doch nachdem Chinas Präsident Xi Jinping betonte, dass „das Leben und die Gesundheit der Menschen“ an erster Stelle stehen müsse, sind die Behörden glücklicherweise viel transparenter im Umgang mit der Verbreitung der Krankheit geworden.“

The Independent (London)

zu Tempolimit:

„Deine Rede sei Ja, Ja oder Nein, Nein. Alles andere ist von Übel. Der ADAC hätte sich an diesem Bibelspruch orientieren sollen. Dann hätte er nicht angekündigt, sich künftig in der Debatte über ein Tempolimit auf Autobahnen heraushalten zu wollen.“

Frankfurter Rundschau

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