zu Griechenland/Anleihe:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Es ist ausgeschlossen, dass das neue Vertragswerk – wie von Johnson vehement gefordert – praktisch in sechs Monaten ausverhandelt und dann bis Ende dieses Jahres ratifiziert wird. Darum dürften sich London und die EU im Sommer wohl auch auf eine Verlängerung der Verhandlungen um ein oder zwei Jahre bis spätestens Ende 2022 verständigen. Bis dahin bliebe alles beim Alten – außer dass Downing Street in der EU nichts mehr zu sagen hat.“

Die Welt

„Die Griechen werden noch lange mit den Folgen der Krise zu kämpfen haben. Der durchschnittliche Bruttolohn beträgt 1167 Euro im Monat. Jeder fünfte Beschäftigte verdient weniger als 500 Euro. Ein Drittel der privaten Haushalte hat Schwierigkeiten, Strom und Telefon zu bezahlen. Frühestens am Ende des Jahrzehnts werden Wirtschaftsleistung und Beschäftigung wieder das Vorkrisenniveau erreichen.“

Rheinpfalz (Ludwigshafen)

zu Corona-Virus/EU:

„Angesichts des großen globalen Coronavirus-Schreckens hat sich Brüssel, anstatt sich an die Spitze der europäischen Notstandsreaktion zu setzen, in das übliche Stammeln über nationale Kompetenzen gestürzt, um den eigenen Mangel an Initiative zu rechtfertigen.“

La Repubblica

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