PRESSESTIMMEN
„Das Risiko, dass sich neue Viren von einem fernen Land in den Rest der Erde verbreiten, müssen wir in Zeiten der Globalisierung akzeptieren. Die Vorgehensweise der chinesischen Behörden ist dagegen inakzeptabel. (…) Die Chinesen verdienen unsere Solidarität, aber China muss mit Kritik leben.“
„Wenn die Epidemie zurückgeht, werden die Geschäfte mehr oder weniger wieder in Gang kommen. Aber etwas wird sich in den Köpfen geändert haben. Diese Epidemie verdeutlicht die Abhängigkeit des internationalen Systems der Industrieproduktion von China, das zur Werkstatt der Welt geworden ist. Das Coronavirus ist nur ein Sandkorn in den Rädchen der globalisierten Wirtschaft, aber es offenbart die Zerbrechlichkeit des Systems.“
zum Brexit-Poker:
„Wenn ein beidseits nützliches Handelsabkommen scheitert, dann hat das auch für die EU negative Konsequenzen: Der Handel wird auch für die Mitgliedsländer beeinträchtigt werden. Die Kooperationsbereitschaft der Briten wird auf anderen Feldern, etwa in der Verteidigungspolitik, der Außenpolitik oder der Forschung, leiden, zum Schaden der EU. (…) Dem Muskelspiel einer derart verängstigten Union widersetzt sich London zu Recht.“