Die USA haben bei einem Luftangriff im Jemen den Anführer des dortigen Ablegers des islamistischen Terrornetzwerks El Kaida getötet. Der Angriff sei auf Befehl von US-Präsident Donald Trump erfolgt, erklärte das Weiße Haus. Kassim Al-Rimi stand seit Juni 2015 an der Spitze der Terrorgruppe El Kaida auf der Arabischen Halbinsel. Auch sein Vorgänger wurde bei einem US-Drohnenangriff im Jemen getötet.
In Mosambiks Nord-Provinz Cabo Delgado sind infolge zahlreicher Attacken nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) rund 100 000 Menschen auf der Flucht. In den vergangenen Monaten habe sich die Situation deutlich verschlechtert, die vergangenen Wochen seien dabei besonders unberechenbar gewesen, teilte das Flüchtlingshilfswerk am Freitag in Genf mit. Seit Jahresbeginn habe es 28 Attacken in der Provinz gegeben.
Die Öl-Nation Norwegen verschärft ihr Klimaziel für das Jahr 2030. Bis dahin wolle man den Treibhausgas-Ausstoß um mindestens 50 Prozent und möglicherweise bis zu 55 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 verringern, teilte Klima- und Umweltminister Sveinung Rotevatn mit. Bislang hatte Norwegen wie die Europäische Union eine Emissionsreduzierung um 40 Prozent bis 2030 angepeilt.
Mit tagelanger Verzögerung liegen nun Ergebnisse der Vorwahl aus Iowa vor – aber einen eindeutigen Sieger der Demokraten gibt es weiter nicht. Der frühere Bürgermeister Pete Buttigieg steht zwar nach Auszählung aller Wahlbezirke mit hauchdünnem Vorsprung vor dem linken Senator Bernie Sanders an erster Stelle, wie von den Demokraten veröffentlichte Zahlen zeigen. Nach CNN-Angaben trennen die beiden aber nur 0,1 Prozentpunkte: Demnach liegt Buttigieg bei 26,2 Prozent, Sanders bei 26,1 Prozent der Stimmen.
Nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei der Vorwahl im Bundesstaat Iowa hat sich nun auch der vorletzte parteiinterne Rivale von US-Präsident Donald Trump aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurückgezogen. Der ehemalige Kongressabgeordnete Joe Walsh verkündete am Freitag seinen Rückzug.