Des Moines/Concord – Ohne Gewissheit über den endgültigen Gewinner aus der ersten Vorwahl in Iowa geht das Rennen der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerber in eine neue Runde. Als Hauptkonkurrenten gelten bei der heutigen Vorwahl im Bundesstaat New Hampshire im Nordosten der USA der linke Senator Bernie Sanders und der frühere Bürgermeister Pete Buttigieg. Sie hatten sich in Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.
Die Ergebnisse aus Iowa sprechen bislang für Buttigieg. Sanders will aber eine Überprüfung von Resultaten aus einigen Wahlbezirken beantragen, da eine technische Panne in Iowa zu Problemen bei der Übermittlung der Ergebnisse geführt hatte und es daher Zweifel an ihrer Korrektheit gibt.
Nach derzeitigem Stand kommt Buttigieg auf 14 nationale Delegierte, die aus Iowa zum Nominierungsparteitag im Sommer entsendet werden. Auf Sanders entfallen demnach zwölf Delegierte. Die drittplatzierte Senatorin Elizabeth Warren kommt auf acht Unterstützer. Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden steht mit sechs Delegierten an vierter Stelle. In New Hampshire liegt Sanders in Umfragen in Führung – vor Buttigieg, gefolgt von Warren und Biden. Der Abstand zwischen Buttigieg und Sanders ist größer als in Iowa.