Inmitten der wachsenden Spannungen zwischen Ankara und Damaskus ist im Nordwesten Syriens am Freitag erneut ein Hubschrauber der syrischen Armee abgeschossen worden. Der Angriff habe sich nahe Orum al-Kobra ereignet, berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Militärkreise. Aktivisten machten die türkische Armee verantwortlich, später reklamierte aber das protürkische Rebellenbündnis Nationale Befreiungsfront den Abschuss für sich.
Spezialkräfte der Polizei haben am Freitag im nordrhein-westfälischen Bad Laasphe einen 52-jährigen mutmaßlichen Reichsbürger festgenommen, der Amtsträger mit dem Tod bedroht haben soll. Die Drohungen des Manns richteten sich gegen eine Richterin am Landgericht Wuppertal, den Wuppertaler Oberbürgermeister und Mitarbeiter verschiedener Ämter, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Stadt im Bergischen Land mitteilten.
Die Staatsanwaltschaft Wuppertal erwirkte beim Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den Mann.
Die Chefin der österreichischen Sozialdemokraten will die Mitglieder der SPÖ über ihre Zukunft an der Parteispitze entscheiden lassen. Sie wolle die Vertrauensfrage im Rahmen einer Mitgliederbefragung im März und April stellen, sagte Pamela Rendi-Wagner. Die 48-Jährige stand zuletzt erheblich in der Kritik. Ihre Partei hatte bei der Nationalratswahl im September 2019 nur 21,2 Prozent der Stimmen erhalten – ein Minus von 5,7 Prozent im Vergleich zu den Wahlen 2017.
Im vergangenen Jahr sind mehr Migranten aus Afrika im Bürgerkriegsland Jemen angekommen, als über das Mittelmeer nach Europa kamen. Das berichtete die UN-Organisation für Migration (IOM). 138 000 Menschen, mehr als 90 Prozent aus Äthiopien, seien 2019 per Boot an der jemenitischen Küste angekommen. Knapp 60 Menschen seien bei der Überfahrt ums Leben gekommen. Der Großteil sei weiter nach Saudi-Arabien gezogen, sagte ein Sprecher. Über die Mittelmeerrouten kamen nach seinen Angaben im gleichen Zeitraum etwa 110 000 Menschen nach Europa.