In einer Reihe mit Pharaonen und Sultanen wollte Hosni Mubarak in die Geschichtsbücher eingehen. Doch die Welt dürfte Ägyptens Ex-Präsidenten anders in Erinnerung behalten: als gestürzten Despoten, bettlägerig in einem Käfig vor Gericht. Auch wenn Justizurteile wegen Bereicherung und Menschenrechtsverletzungen milde ausfielen und er nur wenige Jahre in Haft saß – seine letzte Lebensphase, gedemütigt und von seinem Volk verachtet, dürften für den Greis eine Strafe gewesen sein. Für die Ägypter war der 2011 verjagte Diktator längst eine politische Mumie. Doch ihr Fluch lastet weiter auf Ägypten. Am Dienstag starb der Ex-Diktator, der seine letzten Jahre überwiegend in einem Kairoer Militärkrankenhaus verbrachte, im Alter von 91 Jahren.
Im libyschen Bürgerkrieg sind offiziellen Angaben zufolge zwei türkische Soldaten getötet worden. „Wir haben zwei uns zugehörige Märtyrer in Libyen“, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan gestern in einer Pressekonferenz vor einer Reise nach Aserbaidschan. Er bestätigte außerdem, dass das türkische Militär in Libyen mit syrischen Rebellen zusammenarbeitet.
Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die EU einen Beschluss zur Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit Albanien und Nordmazedonien fasst. Er hoffe, dass es beim nächsten Treffen mit seinen EU-Kollegen am 24. März „dieses klare Signal in Richtung westlicher Balkan“ geben werde, sagte Roth.
Nach Ansicht des amtierenden Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) ist der Freistaat trotz fehlender Minister handlungsfähig. Der 55-Jährige habe nach einer Sitzung mit den Staatssekretären betont, dass er volles Vertrauen in die Handlungs- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter der Landesverwaltung haben könne, hieß es gestern.