IN KÜRZE

USA gehen gegen Chinas Medien vor

von Redaktion

Das Auto des AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla ist in der Nacht zu Montag ausgebrannt, die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Chrupalla teilte mit, der Wagen habe auf dem abgeschlossenen Grundstück seines Hauses gestanden. Er wohnt im nordostsächsischen Gablenz (Landkreis Görlitz). „Ich habe noch Atembeschwerden“, sagte Chrupalla am Vormittag. Er habe sich selbst aus dem Krankenhaus entlassen. Der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen erklärte: „Erneut zeigt sich, wohin die unverantwortliche Stimmungsmache der anderen Parteien führt.“

Russland hat den Friedensnobelpreisträger und Ex-Sowjetpräsidenten Michail Gorbatschow an seinem 89. Geburtstag als historische Persönlichkeit gewürdigt. „Sie werden zu Recht als erfahrener, angesehener Politiker und Staatsmann betrachtet, als ein Mensch, der eine bedeutende Rolle in der heimischen und internationalen Geschichte spielte“, schrieb Kremlchef Wladimir Putin in einem Telegramm.

Der UN-Sondergesandte für Libyen, Ghassan Salamé, tritt nach fast drei Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Der mit seinen Aufgaben verbundene Stress sei zu viel für ihn, teilte der libanesische Diplomat gestern via Twitter mit. Daher habe er UN-Generalsekretär António Guterres gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Zuletzt hatte der 1951 geborene Salamé Gespräche mit Vertretern der libyschen Konfliktparteien in Genf geführt.

Die US-Regierung verschärft ihre Gangart im Umgang mit den Ablegern der chinesischen Staatsmedien in den Vereinigten Staaten. Das US-Außenministerium verfügte gestern eine Personal-Obergrenze für fünf Presseorgane. Sie müssten ihr Personal jetzt „in gewissem Maß“ reduzieren, sagte ein ranghoher US-Beamter in einem Briefing für Journalisten. US-Medienberichten zufolge dürfen die fünf chinesischen Medien zusammen nur noch 100 chinesische Staatsbürger beschäftigen – derzeit sollen es rund 160 sein. Zudem erwäge die US-Regierung, Visa für chinesische Journalisten stärker zeitlich zu begrenzen. Die Regelungen für chinesische Journalisten seien damit immer noch großzügig, hieß es.

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