IN KÜRZE

14 Extremisten in Bundeswehr enttarnt

von Redaktion

Zwei Wochen nach dem Anschlag von Hanau wird heute Abend in einer zentralen Trauerfeier in der hessischen Stadt der Opfer gedacht. Unter den 650 Gästen werden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesratspräsident Dietmar Woidke (SPD) und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sein, wie die Stadt mitteilte. Das Programm sehe außer offiziellen Ansprachen von Steinmeier, Bouffier und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) auch Reden von Angehörigen vor. Eine zentrale Botschaft soll sein: „Die Opfer waren keine Fremden!“

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat vergangenes Jahr 14 Extremisten in der Bundeswehr enttarnt, darunter acht Rechtsextremisten. Auch die Zahl neuer Fälle von Extremismusverdacht sei auf 482 gestiegen (Neuaufnahmen 2017: 377), heißt es im ersten Jahresbericht einer Koordinierungsstelle des Verteidigungsministeriums. Insgesamt habe das Personalamt 49 Personen entlassen. Gerade im rechtsextremistischen Spektrum habe es neue Entwicklungen gegeben. Als Protagonisten werden die „Identitäre Bewegung“, die „Junge Alternative“ und der AfD-„Flügel“ genannt.

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