EU fordert Zugang zu Flüchtlingen

von Redaktion

Zagreb – Nach Beginn der Waffenruhe im syrischen Idlib ruft die EU die Türkei und Russland dazu auf, ungehinderten Zugang humanitärer Hilfe zu der Region zu gewährleisten. Zudem müssten alle Beteiligten dafür sorgen, dass die Waffenruhe halte und die Zivilbevölkerung geschützt werde, hieß es am Freitag nach einem Syrien-Krisentreffen der EU-Außenminister in Zagreb. „Es sind dringende Maßnahmen erforderlich, um diese große humanitäre Krise anzugehen“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. 100 schwere Lkw mit Hilfsgütern müssten die Grenzübergänge täglich passieren dürfen, hieß es.

Unterdessen blieb die Lage an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland angespannt. 1000 weitere türkische Polizisten sollen eingesetzt worden sein, um sogenannte Push-Backs von Migranten abzuwehren, hatte der türkische Innenminister Süleyman Soylu angekündigt. Der griechische Grenzposten Kastanies lag zwischenzeitlich in Schwaden von Tränengas, das von der türkischen Seite aus über die Grenze geschossen wurde.

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