WIE ICH ES SEHE

In Sorge um Deutschland

von Redaktion

Die deutsche Außenpolitik mit ihren moralischen Appellen wird nirgendwo mehr ernst genommen, ganz gleich, ob Außenminister oder Kanzlerin sprechen. Heute gilt nur, wer auch militärische Optionen hat und einsetzen kann.

Der Syrer Assad führt einen gnadenlosen Krieg gegen sein eigenes Volk, Russland setzt überall Söldnertruppen und seine Lufthoheit ein in Syrien, Libyen, der Ukraine. Der Iran hat seine Revolutionsgarden, Israel ist schon immer militärisch seinen Nachbarn überlegen und der türkische Präsident Erdogan kämpft in Syrien. Die USA, stärkste Militärmacht der Welt, wollen aber mit den Kriegen an der europäischen Südgrenze nichts mehr zu tun haben. Deutschland ist militärisch nicht einmal willens, die der Nato gegenüber eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen, und an der Verteidigungsbereitschaft unserer Bundeswehr gibt es erhebliche Zweifel. Wir sind in dieser neuen Welt so etwas wie der einzige Vegetarier unter lauter Fleischfressern.

So sind wir erpressbar mit der Drohung, syrische Flüchtlingsströme hierher zu lenken. Noch besteht die Illusion, dass wir uns freikaufen können mit Geld. Dabei steht schon im Raum, dass wir gegen unseren Willen ein Syrien wieder aufzubauen haben, wo der größte Fleischfresser Assad von Putins Gnaden grausam herrscht. Und was wird, wenn Millionen Flüchtlinge, unterstützt von Bewaffneten, gegen uns in Marsch gesetzt werden, mit dem Ziel, unser Land im Inneren zu destabilisieren? Wären Polizei und Bundeswehr in so einem Fall wirklich in der Lage unsere Grenzen zu sichern? Auf jeden Fall ist es besser, rechtzeitig, nämlich jetzt sofort, die allgemeine Wehrpflicht wieder einzuführen.

Damit Horror an den Grenzen vermieden wird und auch aus moralischer Verpflichtung muss dieses Land sich in der Flüchtlingsfrage menschlicher erweisen. Dass der Bundestag in dieser Woche nun sogar die Aufnahme von 5000 bedürftigen Kindern und Frauen aus den griechischen Flüchtlingslagern abgelehnt hat, ist beschämend. Mit Recht regt sich Protest dagegen.

Wo die Politik versagt, muss die Wirtschaft aktiv werden. Arbeitsbereite und befähigte Einwanderer sind keine Last, sondern eine Chance für unser Land. Für Flüchtlinge, die willig sind, Deutsch zu lernen, sollten daher mit Geld der deutschen Wirtschaft auf dem griechischen Festland Schulungszentren mit entsprechenden Unterkünften errichtet werden. Nach einem halben Jahr könnten Willige, die Deutsch gelernt haben, nicht als Flüchtlinge, sondern als willkommene Arbeitskräfte von den deutschen Unternehmen eingestellt und nach Deutschland geholt werden. Statt mit Flüchtlingen, denen man keine Freiheit lässt, hätten wir es mit dringend gebrauchten Arbeitnehmern zu tun. Deutschland und ganz Westeuropa wären nicht mehr erpressbar, wenn wir sichere Grenzen hätten und zugleich Menschen ins Land holen, die wir brauchen. Aus dem Vegetarier Deutschland kann so schnell ein vorbildliches Land werden, das sowohl seine Grenzen sichern wie auch Druck aus den Flüchtlingslagern nehmen kann. Gemeinsam mit anderen willigen EU-Ländern wäre es erst recht möglich, Schritt für Schritt ein starkes Europa und auch eine bessere Welt zu schaffen.

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VON DIRK IPPEN

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