PRESSESTIMMEN
„Die Frage der Nachfolge für Wladimir Putin, der den Kreml eigentlich 2024 verlassen sollte, ist gelöst. Sein Nachfolger wird er selbst. Der jetzige Herr des Kremls kann sich nun 2024 zur Wahl stellen und das Ganze danach so oft wiederholen, wie es seine Gesundheit erlaubt. Sollte er sich auch nur auf die zwei nächsten Amtszeiten hintereinander beschränken, die im Jahr 2036 zu Ende wären, so hätte er als 84-Jähriger dann Stalin um sieben Jahre überholt. “
„Seit Jahren befindet sich die Wirtschaft im Kriechgang – die Folge von Rechtsunsicherheit und außenpolitischen Abenteuern, die das Land in die Isolation geführt haben. Nun wirbt Putin für sich mit dem uralten Argument aller Diktatoren: der Stabilität. Doch die Stabilität, die er garantieren kann, gleicht einer Friedhofsruhe.“
„Die Geldpresse noch schneller laufen zu lassen, funktioniert nicht mehr. Am besten wäre es, kleine und mittlere Unternehmen, die schwer von der Krise getroffen werden, mit billigen Überbrückungskrediten durch die Banken zu unterstützen. Die EZB wird ihre ganze Kreativität einsetzen müssen, um dafür zu sorgen, dass diese Kreditunterstützung die Unternehmen erreicht.“