Zur Eindämmung des Coronavirus wird in Bayern das öffentliche Leben weiter massiv eingeschränkt. Nach Informationen unserer Zeitung und der dpa gibt es folgende Pläne:
Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und auch Banken bleiben offen. Die Grundversorgung bleibe aufrechterhalten, hieß es. Die Ladenöffnungszeiten sollen sogar ausgeweitet werden. Nicht systemrelevante Läden werden ab Mittwoch geschlossen, Bars, Kinos, Zoos und Schwimmbäder schon am Dienstag. Restaurants sollen abends schließen, die genaue Uhrzeit ist noch offen. Die Grenzen zu Österreich, zur Schweiz, zu Frankreich und Dänemark werden ab 8 Uhr am Montag geschlossen. Deutsche dürfen einreisen. Waren werden durchgelassen. Schulen und Kindergärten schließen ab heute bis 19. April. Dies ist bereits am Freitag verkündet worden. Zudem verhängte die Staatsregierung enge Auflagen für Besucher von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen. Für Bayerns Wirtschaft, besonders Einzelhandel, Kultur und Gastronomie, soll es ein Hilfsprogramm in „deutlicher Milliardenhöhe“ geben. Bayern wird dafür wohl neue Schulden machen. Und es werde ein großes „Medizin-Paket“ geben, um die Kapazitäten auszubauen. Das soll Bettenzahl, Personal, Ausstattung und Kapazitäten für Coronavirus-Tests steigern. Praxen und Kliniken sollen sich auf den Virus-Kampf fokussieren.
Der Katastrophenfall in Bayern soll nach Informationen unserer Zeitung dabei helfen, dem Land mehr Durchgriff bei der Medizin-Planung zu geben. Der Staat kann Beatmungsgeräte bündeln und verteilen und Notfall-Klliniken („temporäre Krankenhäuser“) aufstellen. Sie sollen in Messe-, Sport- und Konzerthallen entstehen, falls die Zahl der Erkrankten drastisch steigt. cd/dpa