zu Corona:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Eine der großen politischen Veränderungen, die uns die Coronavirus-Epidemie bringt, ist das Comeback von Angela Merkel. Sie war sichtlich erschöpft von 15 Jahren des Kanzler-Daseins, schon wurden die Monate, ja sogar Wochen bis zu ihrem Abgang gezählt. Und plötzlich, am Mittwochabend, trat sie mit der wichtigsten Rede in ihrer Karriere vor die Bürger.“

Rzeczpospolita (Warschau)

„Seit Corona hat Europa keine Nerven mehr für die Probleme der Flüchtlinge. Und schon gar nicht für Erdogans Provokationen. Mit vagen Versprechungen abgespeist, musste der Präsident nun einsehen, dass er mit seiner Taktik gescheitert ist – und nutzte seinerseits die Coronakrise, um zurückzurudern und die Grenze wieder zu schließen. Das Problem an der EU-Südgrenze wird aber auch noch da sein, wenn die Corona-Plage dereinst besiegt ist – und wird Europa dann mit umso größerer Wucht treffen.“

Der Standard (Wien)

„Das Eingreifen der Zentralbank ist eine gute Nachricht. (…) Denn alle Extra-Anstrengungen der einzelnen Länder bringen nichts, wenn die mächtigste Institution des Euro nicht im Einklang mit den Grundwerten des von ihr verkörperten Projekts der Einheit und des Zusammenhalts handelt.“

El Mundo (Madrid)

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