München – Die Deutsche Bahn wird wegen der Corona-Krise den regionalen Zugverkehr in Bayern weiter reduzieren. Gestrichen werden ab Montag vor allem Ausflugsverkehr, von Schülern genutzte Züge sowie die Taktverstärker im Pendlerverkehr. Die Münchner S-Bahn wird ab Montag nach dem Samstagsfahrplan fahren, garantiert wird dabei aber ein stabiler 20-Minuten-Takt auf allen Linien. Die gewohnten Zuglängen werden bleiben, versicherte ein Bahn-Sprecher. Auch auf den Linien München-Augsburg, -Ingolstadt und -Weilheim/Garmisch-Partenkirchen fallen einige Züge aus – Pendler sind gut beraten, Montagfrüh einen Blick in die Online-Fahrpläne zu werfen. „Wir gewährleisten überall die Grundversorgung“, sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU). Sie appellierte an die Fahrgäste, Abstand zu halten und sich im gesamten Zug zu verteilen. Derzeit verzeichnet die Bahn nach Angaben ihres bayerischen Regionalchefs Klaus-Dieter Josel keinen erhöhten Krankenstand. Viele Züge werden aber kaum noch genutzt. So saßen im Regionalzug von München nach Ingolstadt, der 550 Sitzplätze hat, am Freitag lediglich zehn Personen. dw/dpa