IN KÜRZE

CSU plant im Mai virtuellen Parteitag

von Redaktion

Die radikalislamischen Taliban haben einen Waffenstillstand während des Fastenmonats Ramadan für Afghanistan abgelehnt. Die Forderung der Regierung sei „nicht rational und nicht überzeugend“, schrieb der Taliban-Sprecher Suhail Schaheen am Donnerstagabend bei Twitter. Zur Begründung verwies er auf die noch immer inhaftierten Taliban-Kämpfer.

Zehntausende Menschen in Deutschland haben sich am Freitag am Klimastreik von „Fridays for Future“ beteiligt, der wegen der Corona-Einschränkungen ins Internet verlegt wurde. Zu sehen war die mehrstündige Online-Demonstration per Livestream in sozialen Netzwerken. Allein auf Youtube verfolgten in Spitzenzeiten bis zu 20 000 Zuschauer die Beiträge und Grußworte.

Die CSU will am 22. Mai erstmals einen virtuellen Parteitag abhalten. Dazu solle in der Parteizentrale in München ein Livestudio eingerichtet werden, in das sich Teilnehmer einwählen könnten, berichtet der „Spiegel“. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) habe als Gast sein Erscheinen zugesagt. „Demokratie darf auch in Krisenzeiten nicht pausieren“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume dem Magazin. Da „bis weit in die zweite Jahreshälfte“ an normale Parteiveranstaltungen nicht zu denken sei, müsse „ein neues Zeitalter der digitalen Parteiarbeit“ gestartet werden. Der Parteitag soll drei Stunden dauern, der Leitantrag wird sich mit der Bewältigung der Corona-Krise beschäftigen.

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