PRESSESTIMMEN
„Die EU-Partner können bei der Krisenbewältigung voneinander lernen. Die meisten haben begonnen, Maßnahmen anzupassen und Fehler zu korrigieren – auch Schweden. Und wie sich beim EU-Gipfel zeigt, sind solidarische Hilfsfonds auf EU-Basis denkbar geworden. Merkel hat – vorerst verbal – eine Bresche geschlagen, indem sie das EU-Budget zugunsten des Wiederaufbaus umzugestalten bereit ist. Dem werden andere folgen. Es mag absurd klingen, aber Corona könnte politische Wunden heilen.“
„Bei den 1,5 Billionen Euro für den Wiederaufbau wird die falsche Diskussion über Solidarität geführt. Europa kommt gemeinsam aus der Krise – oder gar nicht. Deshalb ist es im Interesse der Nordeuropäer, den stark betroffenen Südeuropäern beizustehen. Sonst bekommen Untergangspropheten recht.“
„Anhaltende Lockdowns oder Quarantäne-Maßnahmen infolge einer zweiten Welle könnten Amerikaner abhalten, in Wahllokale zu gehen. Ein schlimmeres Szenario wäre es, sollte die Trump-Administration das Virus nutzen, die Beteiligung niedrig zu halten. Das könnte die Rechtmäßigkeit des Wahlprozesses infrage stellen.“