In der Bundeshauptstadt kam es bei Demos zum 1. Mai zu mehreren Zwischenfällen. Nachdem es tagsüber keine größeren Demonstrationen gegeben hatte, kamen am Abend etwa 1000 Menschen unerlaubt zusammen. Die Polizei versuchte zu verhindern, dass sich Demonstrationszüge bilden. Es gab vereinzelte Festnahmen. Am Nachmittag wurden Mitglieder eines Fernsehteams des ZDF attackiert und verletzt. Sechs Verdächtige wurden festgenommen.
Der designierte US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat Anschuldigungen eines sexuellen Übergriffs im Jahr 1993 entschieden zurückgewiesen. Die Vorwürfe seiner früheren Mitarbeiterin Tara Reade seien „nicht wahr“, erklärte der frühere Vizepräsident. „Das ist nie passiert.“ Reade wirft dem früheren Senator vor, sie vor 27 Jahren im US-Kongress unsittlich berührt zu haben. Er soll ihr unter die Unterwäsche und in ihr Geschlecht gegriffen haben. Reade gibt an, damals eine Beschwerde bei der zuständigen Kongressstelle eingereicht zu haben.
In Deutschland sind fortan alle Aktivitäten der schiitischen Hisbollah verboten. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) stufte die Gruppierung am Donnerstag als „terroristische Vereinigung“ ein, die auf die „gewaltsame Vernichtung Israels“ hinarbeite. Israel und die USA begrüßten das Verbot, der Iran drohte Deutschland dagegen mit Konsequenzen.
Die von den UN anerkannte libysche Regierung hat eine von General Chalifa Haftar ausgerufene Waffenruhe während des Fastenmonats Ramadan zurückgewiesen. Sie traue dem General und seiner Ankündigung nicht, erklärte die Regierung von Fajes al-Sarradsch unter Verweis auf frühere Verstöße gegen Feuerpausen.