Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus ist weltweit auf mehr als 246 000 gestiegen. Wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben ergab, starben rund um den Globus mindestens 246 125 Infizierte. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg weltweit auf nun fast 3,5 Millionen. Die USA sind mit mehr als 1,1 Millionen Infektions- und 67 200 Todesfällen weiterhin das am stärksten betroffene Land. Europa ist mit mehr als 1,5 Millionen Fällen und mehr als 142 611 Toten nach wie vor der am stärksten betroffene Kontinent. Die zweitmeisten Corona-Toten wurden in Italien verzeichnet. Die Opferzahl liegt dort bei 28 884. In Großbritannien starben inzwischen 28 520 Infizierte, in Spanien 25 100 und in Frankreich 24 763. Experten gehen davon aus, dass die offiziell bestätigten Zahlen nur einen Bruchteil der tatsächlichen Infektionsfälle abbilden, da in vielen europäischen Ländern nur begrenzt getestet wird.
In ungewohnter Einigkeit haben Demokraten und Republikaner im US-Kongress ein Angebot der Regierung von Präsident Donald Trump zurückgewiesen, ihnen für ihre Rückkehr ins Parlament Corona-Schnelltests bereitzustellen. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und der Mehrheitsführer der Republikaner im Senat, Mitch McConnell – normalerweise erbitterte politische Widersacher – versicherten in einer gemeinsamen Erklärung, sie seien „dankbar“ für das Angebot des Präsidenten, würden es aber „respektvoll ablehnen“. Trump twitterte dazu, die Abgeordneten sollten zurückkehren, täten dies aber nicht „wegen der verrückten Nancy P.“.
Israels Höchstes Gericht hat am Sonntag über Petitionen gegen den rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu beraten. Wegen einer Korruptionsanklage gegen den 70-Jährigen fordert unter anderem die Bewegung für Qualitätsregierung, Netanjahu dürfe nicht erneut Regierungschef werden. Die Petitionen richten sich grundsätzlich dagegen, dass ein Abgeordneter unter Anklage den Auftrag zur Regierungsbildung erhält. Die Beratungen wurden angesichts des starken öffentlichen Interesses live übertragen. Es wurde daher damit gerechnet, dass das Höchste Gericht seine wegweisende Entscheidung vor Ablauf der Frist am Donnerstag treffen wird.