PRESSESTIMMEN
„In Stuttgart haben junge Männer randaliert, von denen augenscheinlich viele einen Migrationshintergrund haben. Aus ihrer Verachtung für den deutschen Staat haben sie keinen Hehl gemacht. Auch ihr Ton war nicht neu. Man kennt die Flüche und Drohungen gegen die Polizei aus dem migrantisch dominierten deutschsprachigen Gangsta-Rap und vom Auftreten krimineller Clans. Doch während die etablierten politischen Kräfte der Bundesrepublik zu Recht wachsam auf die Gefahr gewaltbereiter Rechtsextremisten schauen und zumindest Union und FDP auch den Linksextremismus in den Blick nehmen, herrscht in diesem Bereich eine große Sprachlosigkeit – in welche die AfD mit ihren dumpfen Pauschalurteilen stößt.“
„Wir sehen gesellschaftliche Veränderungen im In- wie Ausland. Mehr Menschen sehen Gewalt als Mittel, um Unzufriedenheit auszudrücken.“
„Gegen den schleichenden Verlust des Vertrauens in die Polizei kann sie selbst am meisten tun. Die Bilder aus den USA sind da zwar wenig hilfreich. Doch Stuttgart ist nicht Minneapolis und mit einem Überdenken von Korpsgeist und Fehlerkultur kann man bei der Landespolizei in Baden-Württemberg gleich eine ganze Menge erreichen.“