IN KÜRZE

von Redaktion

Im Fall eines in Sachsen bei einer Polizeirazzia festgenommenen KSK-Soldaten sind neue Details bekannt geworden. Wie das sächsische Justizministerium mitteilte, wurden auf dem Privatgrundstück des 45-Jährigen unter anderem zwei Kilogramm Sprengstoff, mehrere Tausend Schuss Gewehr- und Pistolenmunition, eine Nebelhandgranate sowie Schusswaffen und Waffenteile – darunter ein Schalldämpfer – gefunden. Außerdem stießen die Ermittler auf Schriften mit rechtsextremen Inhalten – darunter ein SS-Liederbuch. Seit der Entdeckung Mitte Mai sitzt der Mann in U-Haft.

Die AfD akzeptiert das gegen sie wegen einer Spendenaffäre verhängte Bußgeld in Höhe von 269 400 Euro. Im Landtagswahlkampf von Parteichef Jörg Meuthen in Baden-Württemberg 2016 hängte eine Schweizer PR-Agentur Plakate auf, verteilte Flyer und schaltete Anzeigen in Lokalblättern. Finanziert wurde dies von Spendern. Den Vorgang wertete der Bundestag als verbotene Annahme anonymer Spenden.

Wegen vorsätzlicher Herstellung einer biologischen Waffe mit hochgiftigem Rizin hat das Oberlandesgericht Düsseldorf eine Islamistin zu acht Jahren Haft verurteilt. Die Deutsche soll 2018 mit ihrem Ehemann einen Rizin-Anschlag geplant haben. Der Tunesier war im März zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Die Stuttgarter Polizei hat für das Wochenende erhöhte Präsenz angekündigt. Die Polizei stelle sich aufgrund des guten Wetters auf eine volle Innenstadt ein, sagte eine Sprecherin. Vergangenes Wochenende hatten Hunderte randaliert und Polizisten angegriffen.

Die früheren Führungskräfte des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt haben nach einem vorläufigen Bericht der neuen Leitung einen Schaden von 4,5 Millionen Euro angerichtet. Zwischen 2015 und 2019 seien allein für Gehälter und Dienstwagen 1,6 Millionen verschwendet worden, zudem flossen 900 000 Euro an ungerechtfertigten Spenden an den Kreisverband Wiesbaden, der von Frau und Sohn des Frankfurter Geschäftsführers geleitet wurde.

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