Einen Monat nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd hat das US-Repräsentantenhaus einen Gesetzesentwurf gegen Polizeigewalt verabschiedet. Die Parlamentskammer stimmte vor allem mit der Mehrheit der Demokraten für den Entwurf. Er sieht unter anderem vor, die Strafverfolgung von Polizisten bei Gewaltanwendung zu erleichtern. Die Immunität von Polizisten soll eingeschränkt werden, damit sie leichter zur Rechenschaft gezogen werden können. Außerdem sollen umstrittene Polizeimethoden wie Würgegriffe verboten werden. Körperkameras sollen verstärkt zum Einsatz kommen. Das Weiße Haus hat aber deutlich gemacht, dass Trump eine Einschränkung der Immunität nicht akzeptieren werde.