IN KÜRZE

von Redaktion

Dutzende Prostituierte haben am Freitag vor dem Bundesrat in Berlin für eine Öffnung der Bordelle demonstriert. Auf Transparenten stand, die Branche werde in die Illegalität getrieben. Prostituierte haben wegen der Corona-Krise Arbeitsverbot. Länder wie Österreich haben Sexarbeit inzwischen wieder erlaubt – allerdings nur mit Maske.

Im Fall des wohl rechtsextremen Bundeswehrreservisten sind Ermittler am Freitag laut „Spiegel“ zu einer Razzia ausgerückt. Sieben Adressen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern seien nach Waffen durchsucht worden. Der 50-Jährige hatte eine Liste mit Namen, Adressen und Nummern führender Politiker erstellt. Die Staatsanwaltschaft ermittele gegen ihn und zwei weitere mutmaßliche Rechtsextremisten.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat in Israel erstmals die Marke von 1000 überschritten. Wie das Gesundheitsministerium am Freitagmorgen mitteilte, wurden am Donnerstag 1107 Fälle registriert – so viele wie nie zuvor seit dem Ausbruch der Pandemie. Der bisherige Höchstwert war am Mittwoch mit 967 vermerkt worden.

Mit einer Großrazzia ist die Polizei in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gegen die Neonazi-Organisation „Freie Kräfte Prignitz“ vorgegangen. Es habe Hinweise auf einen geplanten Anschlag mit einem Molotow-Cocktail auf eine Moschee in Wittenberge (Prignitz) gegeben, hieß es. Die Polizei fand Munition, Waffen und Nazidevotionalien. Festnahmen gab es nicht.

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