IN KÜRZE

von Redaktion

Die Nato-Staaten drohen den Taliban mit einem Verbleib in Afghanistan. Eine weitere Anpassung der militärischen Präsenz werde es nur geben, wenn die Bedingungen dafür erfüllt seien, heißt es in einer Erklärung vom Dienstag. So müssten etwa die innerafghanischen Friedensgespräche beginnen. Erst im Juni hatten die USA die Anzahl ihrer Soldaten auf 8600 reduziert.

Im Iran sind drei Teilnehmer an den Ende 2019 begonnenen und teilweise gewaltsamen Protesten zum Tode verurteilt worden. Die Urteile wurden nach eingelegter Berufung am Dienstag laut Justizbehörden vom Obersten Gericht bestätigt. Bereits vergangene Woche sei ein Todesurteil gegen einen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums wegen Spionage für die USA vollstreckt worden.

Zur Präsidentenwahl in der Ex-Sowjetrepublik Belarus (Weißrussland) hat der aussichtsreichste Gegner von Staatschef Alexander Lukaschenko keine Zulassung bekommen. Viktor Babariko, wegen angeblicher Wirtschaftsstraftaten als früherer Chef der russischen Belgazprombank in Untersuchungshaft, sei nicht als Kandidat registriert worden, gab die Wahlkommission bekannt. Insgesamt treten am 9. August vier Bewerber gegen Lukaschenko an.

Youtube hat die Benutzerkonten des Mitbegründers der rechtsextremen Identitären Bewegung Österreich, Martin Sellner, gesperrt. In einer Erklärung von Google, dem Mutterkonzern der Videoplattform, war am Dienstag die Rede von Verstößen gegen unsere Richtlinien gegen Hassrede“ .

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