PRESSESTIMMEN
„Die Pandemie ist nach wie vor in vollem Gange, auch wenn es uns hier nicht immer leichtfällt, die internationalen Katastrophenmeldungen mit unserer eigenen im Großen und Ganzen so ruhig verlaufenden Pandemiesituation zusammenzubringen – ein perspektivisches Problem, das uns, nebenbei bemerkt, seit Beginn der Covid-19-Krise begleitet. Daran ändern auch Länder wie Israel oder Luxemburg wenig, deren neuerlich steigende Infektionszahlen verdeutlichen, wie fragil der Zustand vermeintlicher Kontrolle bleibt, bis eine effektive Impfung verfügbar sein wird. Dabei können wir an diesen Ländern sehen, wie präsent die Gefahr neuer Ansteckungswellen auch dann ist, wenn unsere Risikowahrnehmung ermüdet ist (…). Das Virus schert unsere Ermüdung wenig, seine ungebremste Ausbreitung demonstriert das in aller Deutlichkeit.
„Bei den digitalen Attacken geht es nicht allein darum, geheime Daten zu stehlen, sondern manchmal auch einfach nur um Racheaktionen. So wurden in großem Maßstab Cyberangriffe auf Anti-Doping-Organisationen unternommen – als Vergeltung für Enthüllungen über russisches Doping. Das sind die Methoden einer kriminellen Organisation. Der Westen muss härter darauf reagieren.“