Der Machtkampf beim Waffenhersteller Heckler & Koch hat ein prominentes Opfer: Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, tritt nach nur einem Jahr als Aufsichtsratsvorsitzender zurück. Er habe die Gesellschafter hierüber informiert, sagte der 78-Jährige. Grund sind neue Mehrheitsverhältnisse unter den Eigentümern. Bei der Schwarzwälder Waffenschmiede rangen zwei Großaktionäre um Einfluss, seit Kurzem ist die Auseinandersetzung entschieden.
Der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz sieht gute Chancen, dass er der nächste CDU-Chef werden könnte. „Ich habe sehr große Unterstützung in der Partei und stelle mich erneut zur Wahl, weil ich überzeugt bin, dass es gelingen kann“, sagte er der „Bild“ (Samstag). Er liege in Umfragen klar vorn und sei „der Überzeugung, dass ich an der Basis der CDU eine klare Mehrheit habe“. Merz tritt gegen Armin Laschet und Norbert Röttgen an.
Die größte bekannte Einzelzuwendung der deutschen Parteiengeschichte ist einem „Spiegel“-Bericht zufolge nach jetzigem Stand doppelt so hoch wie angenommen. Das Erbe eines niedersächsischen Ingenieurs an die AfD liege bei einem Wert von aktuell 14,4 Millionen Euro anstatt wie zuvor geschätzt rund sieben Millionen, berichtete das Magazin unter Berufung auf die Stellungnahme eines Steuerberaters für den AfD-Bundesvorstand. Die Wertsteigerung basiere vor allem auf dem gestiegenen Goldpreis.
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich legt sich in der Frage einer Kanzlerkandidatur nicht fest. „Es wäre überraschend, wenn bei der Kandidatensuche mein Name nicht fallen würde“, sagte er dem Portal watson.de. Als Anwärter auf die SPD-Kanzlerkandidatur gilt vor allem Finanzminister Olaf Scholz.
Unbekannte haben in Berlin die baden-württembergische Landesvertretung angegriffen. Objektschützer hätten in der Nacht auf Freitag einen Knall gehört, teilte die Polizei mit. Vor Ort sahen sie demnach bis zu zehn maskierte und dunkel gekleidete Menschen, die mit Farbe gefüllte Flaschen sowie Steine gegen Eingangstüren und Fassade warfen.