In einer hoch umstrittenen Zeremonie hat Indiens Premierminister Narendra Modi (links) gestern den Grundstein eines Hindu-Tempels in der von Muslimen und Hindus verehrten Pilgerstadt Ayodhya gelegt. Der Hindu-Tempel soll auf den Ruinen einer in den 90er-Jahren zerstörten Moschee entstehen. Modis hindu-nationalistische Bharatiya-Janata-Partei (BJP) hatte den Bau des Tempels seit Jahren gefordert. In der muslimischen Bevölkerung Indiens löste das Vorhaben massive Proteste aus. Die Zeichen im Hintergrund sind übrigens keine Hakenkreuze, sondern sogenannte Swastika, die im Hinduismus seit Jahrtausenden als religiöse Glückssymbole verwendet werden.