IN KÜRZE

von Redaktion

Weil ein Berliner Staatsanwalt möglicherweise der AfD nahe steht, hat die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen zu einer mutmaßlich rechtsextremistischen Anschlagsserie im Bezirk Neukölln übernommen. Zwei Verdächtige aus der rechten Szene haben laut Generalstaatsanwaltschaft über den Mann gesagt, dass er der AfD nahe stehe. Schon der Verdacht belaste das Verfahren, bewiesen sei er bisher nicht.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx (66) bleibt Koordinator des Päpstlichen Rats für die wirtschaftlichen Angelegenheiten. Papst Franziskus habe ihn erneut in das Amt berufen, teilte das Erzbistum München und Freising mit. Marx leitet den sogenannten Vatikanischen Wirtschaftsrat seit dessen Gründung 2014. Außerdem gehört er seit 2013 dem päpstlichen Beratergremium zur Reform der Römischen Kurie, dem sogenannten Kardinalsrat an. Der Wirtschaftsrat soll das Wirtschaften des Vatikans überwachen.

Die Bundesregierung erfreut sich einer Rekordzustimmung. Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ gaben 64 Prozent (+1) der Befragten an, sie seien mit der Arbeit der Regierung sehr zufrieden oder zufrieden. Dieser Wert war zuletzt im Mai so hoch und ist laut ARD der beste, den je eine Bundesregierung im „Deutschlandtrend“ erzielt hat.

Der Bundestag hat das Prüfverfahren gegen den CDU-Abgeordneten Philipp Amthor eingestellt. Amthor teilte am Donnerstag mit, der Bundestag sehe in dem inzwischen beendeten Engagement für das US-Unternehmen Augustus Intelligence keine unerlaubte Nebentätigkeit. Der Bundestag äußerte sich zunächst nicht.

Gegner der Corona-Politik wollen erneut in Berlin auf die Straße gehen. Für eine Demonstration am 29. August und eine anschließende Kundgebung wurden laut Polizei 22 500 Teilnehmer angemeldet. Vergangenen Samstag wurden bei einer ähnlichen Kundgebung mit 20 000 Menschen bewusst Auflagen missachtet.

Artikel 7 von 11