180 bis 250 Ehrenamtler des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sind jeden Tag an den Teststationen im Einsatz – in Vollschutzanzügen in der prallen Sonne. „Es gibt momentan keinen anstrengenderen Job in unserer Hilfsorganisation“, sagt BRK-Sprecher Sohrab Taheri-Sohi. Nach 30 Minuten sind die Helfer so durchgeschwitzt und erschöpft, dass sie ausgetauscht werden und zwei Stunden Pause einlegen müssen. Jetzt stehen auch noch Sonderschichten an: Das BRK hat einen Vertrag mit dem Freistaat, der am heutigen Montag um 23.59 Uhr endet. Danach sollten private Betreiber einspringen. Aber der Plan geht nicht auf. „Auf Bitten des Freistaats verlängern wir unsere Arbeit in einem Stufenplan bis Freitag“, heißt es von Seiten des BRK. „Weil es für den privaten Anbieter sehr schwierig ist, so schnell alle Teststationen zu übernehmen.“ sts