PRESSESTIMMEN
„Wer Politik auch nach ihrem Unterhaltungswert beurteilt, wird mit diesem Kandidaten eher wenig und mit seinem Spottnamen ,Scholzomat‘ viel anfangen können. Doch inhaltlich ist er ein angenehmer Kontrast zu vielen anderen Führungsfiguren seiner Partei. (…) Wenn dieser Realo bei Realo-Wählern eine Chance haben will, wird er sein Verhältnis zur Linkspartei klären müssen.“
„Die SPD – bis vor Kurzem etwas zerrupft zwischen Fraktion, Parteispitze und Kabinettsmitgliedern – hat mit einem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und der erfreulich transparenten Machtoption Rot-Rot-Grün einen mutigen Akkord zur Befriedung der Gesamtpartei hingelegt. Alle fühlen sich mitgenommen. Und: Der Wähler wird früh ernst genommen. Vorbei das Gedruckse um eine Machtoption jenseits der Mitte.“
„Geradezu üblich ist es in der SPD, dass sich die Genossen gegenseitig das Leben schwer machen. Was etwa hatte sich die Parteivorsitzende Saskia Esken gedacht, als sie am Vorabend der Kandidatenpräsentation erklärte, man würde auch in eine Regierung mit grüner Kanzlerschaft eintreten? So fängt man doch keinen Wahlkampf an. Auch die Vor-Festlegung auf ein Bündnis mit Linken und Grünen hätte warten können.“