Bei dem knappen Wahlausgang könnte alles an ein oder zwei Bundesstaaten hängen. Ein Rechtsstreit in einem Bundesstaat könnte daher zum Zünglein an der Waage bei der Ergebnis-Feststellung werden. Falls der Rechtsweg dort ausgeschöpft ist , könnte der Streit letztlich in einem Eilverfahren vor dem Obersten Gericht in Washington landen. Dort hat Trump einen Heimvorteil: Sechs der neun Richter gelten als konservativ. 8. Dezember: Bis zu diesem Tag müssen mögliche Rechtsstreitigkeiten über den Wahlausgang beigelegt sein, damit der US-Kongress das Ergebnis nicht zurückweisen kann. Diese in einem Bundesgesetz festgehaltene Regel wird als „safe harbour“ (sicherer Hafen) bezeichnet. 14. Dezember: In den 50 Bundesstaaten sowie im Hauptstadtbezirk Washington DC kommen die gewählten Wahlleute zusammen und geben ihre Stimme ab. 23. Dezember: Bis zu diesem Datum müssen die zertifizierten Wahlergebnisse aus den Bundesstaaten beim US-Kongress eingegangen sein. 3. Januar: In Washington wird der neue Kongress vereidigt. 6. Januar: Bei einer gemeinsamen Sitzung von Repräsentantenhaus und Senat werden die Stimmen der Wahlleute ausgezählt und bestätigt. Für einen Sieg braucht ein Kandidat mindestens 270 der 538 Stimmen. 20. Januar: Der Sieger der Präsidentschaftswahl wird vereidigt. Seine Amtszeit beginnt um Punkt 12.00 Uhr mittags.