Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet damit, dass sich die Zahl der auf Intensivstationen behandelten Corona-Patienten vor Monatsende verdoppelt. Wenn sich die Infektionen wie zuletzt entwickelten, „werden wir jetzt im November wahrscheinlich noch über 6000 Covid-19-Patienten gleichzeitig auf unseren Intensivstationen sehen“, sagte er der FAZ. Gestern waren es 3127. Zu der von ihm erwarteten Zahl sagte Spahn: „Höher dürfen die Zahlen nicht steigen.“
Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Gedenkfeier zum Ersten Weltkrieg sind in der saudischen Hafenstadt Dschidda nach französischen Angaben mehrere Menschen verletzt worden. Der Angriff habe sich während einer Feier auf einem nicht-muslimischen Friedhof ereignet, die an den Waffenstillstand im Ersten Weltkrieg am 11. November 1918 erinnert habe. Bei der Veranstaltung seien mehrere ausländische Konsulate eingebunden gewesen, auch das französische. Paris verurteilte das „feige Attentat“.
Die iranischen Bestände an angereichertem Uran sind nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) um ein Vielfaches höher als erlaubt. Seit dem Austritt der USA aus dem Internationalen Atomabkommen mit Teheran 2018 habe der Iran die Uran-Anreicherung weiter fortgesetzt. Die Menge überschreite das erlaubte Limit um mehr als das Zwölffache.