zu den US-Wahlen: zu Israel:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Bei einer Wahl mit 155 Millionen Stimmen gibt es zweifellos Unregelmäßigkeiten und vielleicht etwas Betrug. Aber für eine Entscheidung des Wahlkollegiums zu seinen Gunsten müsste Herr Trump Zehntausende von Stimmen in mehreren Bundesstaaten zugeschlagen bekommen. Wir sind offen für Beweise für einen größeren Wahlbetrug, aber wir haben keine glaubwürdigen Anschuldigungen gesehen. Mit der Schließung des Zeitfensters für die Wahl sollte sich Herr Trump darauf konzentrieren, sein Vermächtnis zu bewahren, anstatt es durch Betrugsvorwürfe, die er nicht beweisen kann, zu schmälern.“

The Wall Street Journal (New York)

„Freunde werden Benjamin Netanjahu und Benny Gantz bestimmt nicht mehr. Auch in Sachfragen sind sich die Chefs der beiden großen Parteien in Israels sogenannter Einheitsregierung selten einig. Nur sieben Monate nach der Amtseinführung steht die Koalition nun vor dem Kollaps. Das Ende dieser fast von Beginn an dysfunktionalen Regierung dürfte kaum jemand bedauern. Das Dilemma ist, dass sich Israel angesichts der Herausforderungen von der Corona-Krise bis zum Konflikt mit dem Iran weder eine Regierung wie diese noch einen Bruch der Regierung mit anschließender Konzentration auf den Wahlkampf leisten kann.“

Der Tages-Anzeiger (Zürich)

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