IN KÜRZE

Bundeswehr in Portugal eingetroffen Russland beklagt Nawalny-„Hysterie“

von Redaktion

Ein Team der Bundeswehr aus Ärzten und Sanitätern zur Unterstützung des von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Portugal ist am Mittwoch in Lissabon gelandet. Die 26 Soldatinnen und Soldaten waren mit einer Transportmaschine vom niedersächsischen Fliegerhorst Wunstorf aus gestartet. Sie sollen im Hospital da Luz in Lissabon aushelfen. In der privaten Klinik wurden Ende Januar Covid-19-Patienten des zum Teil stark überforderten staatlichen Gesundheitssystems SNS aufgenommen.

Trotz weltweiter Kritik an der Verurteilung des Kremlgegners Alexej Nawalny sieht Russland keinen Grund zum Handeln. „Diese Hysterie über den Nawalny-Prozess ist völlig übertrieben“, sagte Außenminister Sergej Lawrow in Moskau. „In Bezug auf Russland – und nicht nur, was Nawalny angeht – ist die westliche Berichterstattung selektiv und einseitig.“ Die Bundesregierung zeigte sich indes offen für neue Strafmaßnahmen der EU gegen Moskau. „Weitere Sanktionen sind nicht ausgeschlossen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Er kritisierte das Urteil eines Moskauer Gerichts gegen Nawalny als „fernab rechtsstaatlicher Prinzipien“. » KOMMENTAR

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