zu Deutschland/Russland: zu Corona: zu von der Leyen

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Tadeln, aber zugleich im Gespräch bleiben, und – vor allem – weiter Handel treiben. Das ist eine alte Strategie, die tief verwurzelt ist in der SPD und der CDU. Und das ist eine Haltung, die Wut und Frustration auslöst bei EU-Partnern, namentlich Polen und den baltischen Staaten, die sich direkt bedroht fühlen durch Putins aggressive Politik.“

De Volkskrant, Amsterdam

„Berlin und die Länder konnten aber auch dieses Mal nicht klarstellen, wohin die Reise denn nun eigentlich geht. Die Stufenpläne, über die allenthalben verhandelt wird, bieten zwar bessere Zielvorgaben. Aber eigentlich sind sie nichts anderes als alter Wein in neuen Schläuchen. Den Interessenkonflikt zwischen der Ansicht, dass jeder von uns mit dem Virus eines Tages in Berührung kommt, und der Ansicht, es könne und müsse so schnell wie möglich auf null reduziert werden, lösen auch diese Pläne nicht. Zwischen den beiden Polen flattert die Politik hin und her.“

Frankfurter Allgemeine

„Von der Leyen hat Fehler eingeräumt und damit das Mindeste gemacht, was die Europäerinnen und Europäer von der Chefin der EU-Kommission verlangen können. Mehr war es aber auch nicht.“

Frankfurter Rundschau

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