Die Demonstration von Gegnern der Corona-Auflagen am Samstag in Leipzig ist viel kleiner ausgefallen als angekündigt. Zugleich stießen die Autokorsos aus mehreren Städten Sachsens und Sachsen-Anhalts auf breiten Gegenprotest. Deutlich mehr als 1000 Menschen waren laut Polizei unter dem Motto „Querdenken ausbremsen“ unterwegs – viele mit dem Fahrrad. An mehreren Stellen musste eine der Autokolonnen mit 160 Fahrzeugen umgeleitet werden.
Der Brexit-Vorkämpfer und EU-Gegner Nigel Farage zieht sich nach eigenen Angaben aus der Politik zurück. Er gebe den Vorsitz seiner Partei Reform UK ab, sagte der 56-Jährige dem „Telegraph“-Podcast „Chopper’s Politics“. „Es gibt kein Zurück“, sagte Farage. „Der Brexit ist geschafft, das wird nicht zurückgenommen.“ Der ehemalige Chef der Ukip (United Kingdom Independence Party) gilt als treibende Kraft hinter dem EU-Austritt Großbritanniens und als einer der einflussreichsten britischen Politiker der letzten Jahre.
Nach einem Todes- und einem Krankheitsfall hat Österreich Impfungen mit einer Charge des Astrazeneca-Impfstoffs vorsichtshalber gestoppt. Es gebe zwei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung aus derselben Charge des Vakzins im Landesklinikum Zwettl im Bundesland Niederösterreich, teilte das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) mit. „Aktuell gibt es noch keinen Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung“, erklärte die Behörde.
Wegen steigender Corona-Werte in Italien fordern Experten von der Regierung eine Verschärfung der Schutzmaßnahmen. Der Wissenschaftlich-Technische-Aussschuss, der das Kabinett von Ministerpräsident Mario Draghi unterstützt, rät Rom zu erhöhten Schutzmaßnahmen. Der Ausschuss hatte zuvor gewarnt, das Corona-Risiko habe sich das fünfte Mal in Folge verschlechtert.
Die Kämpfe zwischen den Huthi-Rebellen im Jemen und Saudi-Arabien, das dort an der Seite der Regierung gegen die Aufständischen kämpft, spitzen sich weiter zu. In der ölreichen Provinz Marib im Nordjemen tobten am Wochenende schwere Gefechte, gleichzeitig starteten die Rebellen eine Angriffswelle mit Drohnen auf Ziele in Saudi-Arabien. Mindestens 120 Kämpfer der Huthi-Rebellen wurden bei den Kämpfen getötet.