IN KÜRZE

Umfrage: CSU Ohne absolute Mehrheit Bewährungsstrafe für Elitesoldat Auseinandersetzung in Flüchtlingsheim Le Pen bringt sich in Stellung

von Redaktion

Die CSU verliert angesichts der Maskenaffäre erstmals seit Ausbruch der Pandemie vor einem Jahr ihre absolute Mehrheit in Bayern. Derzeit komme die Partei nur noch auf 41,6 Prozent der Stimmen, das seien mehr als vier Prozentpunkte weniger als im Februar, berichtete die „Augsburger Allgemeine“ unter Berufung auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey. Die CSU hätte damit nicht mehr die alleinige Mehrheit im Parlament. Zweitstärkste Partei wären die Grünen mit 19,5 Prozent vor der SPD mit 10,2 und der AfD mit 8,1 Prozent. Der CSU-Koalitionspartner Freie Wähler käme auf 7,7 Prozent. Auch CSU-Chef Markus Söder sackt in der Gunst der Bayern ab. 46 Prozent seien unzufrieden mit der Arbeit des Ministerpräsidenten, nur noch 44 Prozent zufrieden, hieß es. Für Söder ist das der schlechteste Wert seit Herbst 2018.

Jahrelang hortete ein Elitesoldat des Kommandos Spezialkräfte (KSK) Waffen, Sprengstoff und Munition in seinem Garten in Nordsachsen – muss aber nicht ins Gefängnis. Das Landgericht Leipzig verurteilte den 46-Jährigen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren wegen Verstößen gegen Waffengesetze, setzte die Strafe jedoch zur Bewährung aus.

Nach einer Auseinandersetzung bei einem Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in Kassel laufen gegen einen Rettungssanitäter sowie gegen zwei Polizeibeamte und einen Bewohner der Einrichtung staatsanwaltliche Ermittlungen. Der 44 Jahre alte Rettungssanitäter soll laut Staatsanwaltschaft Kassel bei dem Einsatz im Beisein der Polizisten einen auf einer Trage festgeschnallten Bewohner der Unterkunft einmal geschlagen haben, nachdem dieser den Sanitäter und seine Kollegin bespuckt haben soll.

Gut ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich hat sich die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen mit einem Fernsehinterview zur Hauptsendezeit in Stellung gebracht. Die Vorsitzende des Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, RN) sagte dem Sender BFM-TV in Paris, sie habe „keine Angst vor der Macht“.

Artikel 10 von 11