zu Impfstreit: zu China:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Ein explizites Ausfuhrverbot ist jedoch ein grobes Eigentor, weil es eine Spirale an Gegenreaktionen auslösen kann – mit dem Resultat, dass es noch weniger Impfstoffe gibt. Die größte Hoffnung liegt ohnehin darin, dass die einzelnen Länder bei der Herstellung von Impfstoffen von internationalen Lieferketten abhängig sind – und deshalb aus Eigennutz die Grenzen offen halten.“

Neue Zürcher Zeitung

„Großbritannien und die EU, die versuchen, ihre neue Beziehung zum Funktionieren zu bringen, sollten ein Beispiel für Internationalismus und Kooperation geben. Und wenn das nicht gelingt, sollte Großbritannien einen einseitigen Beschluss fassen, niemals Impfstoffexporte zu verbieten, weder in die EU noch sonst wohin, denn das ist schlicht kontraproduktiv, ja katastrophal.“

The Independent, London

„Zum ersten Mal seit 1989 und dem Tiananmen-Massaker hat die Europäische Union Sanktionen gegen mehrere chinesische Führungspersönlichkeiten verhängt. Lieber zu spät als nie: China ist sein Status als aufstrebende Supermacht zu Kopf gestiegen und scheint mehr denn je von seiner überwältigenden Überlegenheit über westliche Demokratien, die es als kleinmütig und veraltet betrachtet, überzeugt zu sein.“

L’Alsace, Mühlhausen

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