Die Staatsregierung plant für Dienstag einen eigenen Corona-Impfgipfel. Zusammen mit Vertretern von Kommunen, Ärzteschaft und Wirtschaft wolle man „ein klares Impfmanagement auf bayerischer Seite definieren“, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag nach einer CSU-Vorstandssitzung. Dabei solle es vor allem um das Zusammenspiel der Impfzentren und der rund 8000 Hausarztpraxen in Bayern gehen. Außerdem könne es auch zu Änderungen der Impfreihenfolge kommen, etwa bei Impfungen durch Betriebsärzte. Insgesamt sei dazu aber dringend mehr Impfstoff erforderlich. Söder kritisierte in diesem Zusammenhang erneut die EU. „Wenn man sieht, dass mehr Impfstoff aus der EU nach Großbritannien geliefert wurde als an Spanien, dann ist das auf Dauer nicht akzeptabel.“ Niemand sage „Europa first“ – aber zumindest gleichberechtigt müsse es zugehen.