IN KÜRZE

Minister rechtfertigt Masken-Geschäfte Ischgl-Prozess: Auftakt verschoben

von Redaktion

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat in einem „Spiegel“-Interview kontrovers diskutierte Geschäfte im Zusammenhang mit Maskenbestellungen gerechtfertigt. Das Ministerium hatte einige Verträge mit Bekannten Spahns abgeschlossen. Im „März letzten Jahres“ habe er erkannt, dass man „mit unserer klassischen Beschaffung über die zuständigen Ämter nicht weiter“ komme, sagte er. „Ich musste in dieser Zeit feststellen, dass es wesentlich besser funktioniert, wenn das Angebot von jemandem kommt, den man kennt und einschätzen kann“, erklärte er. Spahn betonte, dass er nicht persönlich profitiert habe.

Der erste Gerichtsprozess um Corona-Ansteckungen im Tiroler Skiort Ischgl kann wegen der Pandemie nicht termingerecht beginnen. Das Wiener Landgericht für Zivilrecht teilte mit, dass die für 9. April angesetzte Verhandlung auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Bei dem Prozess geht es um eine Schadenersatzklage von Hinterbliebenen eines Österreichers, der in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert wurde und dann starb.

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