PRESSESTIMMEN
„Wenn Erdogan nicht für neue Schmerzen und Provokationen sorgt, werden die Staats- und Regierungschefs auf ihrem EU-Gipfel zu Beginn des Sommers die ,positiven Pläne für Migranten, die Wirtschaft und die Beziehungen zwischen den Völkern‘ in die Realität umsetzen, wie es in Ankara versprochen wurde. (…) Und das Ganze wird sicher einen neuen Scheck enthalten, der zu den sechs Milliarden hinzu kommt, der für die Migrantenaufnahme 2016 ausgestellt wurde.“
„Wenn Europa, aber vor allem die EU, in den geopolitischen Beziehungen Stärke demonstrieren will, müssen die Mitgliedstaaten stark in die Verteidigung investieren. Wo immer dabei zusammengearbeitet werden kann, etwa durch Aufgabenteilung, muss das noch stärker als bisher gefördert werden.“
zu Europas Wirtschaft: „Gewiss kurbelt Europa das Wachstum wieder an, muss jedoch bis Sommer 2022 warten, um das Niveau von vor der Pandemie zu erreichen. (…) China hingegen ist bereits soweit und die USA erreicht es in den nächsten Wochen. Für den alten Kontinent eine doppelte Bestrafung: Zusätzlich zu den Wunden, die das Virus ihm zugefügt hat, besteht die Aussicht, wirtschaftlich abgehängt zu werden.“