zur Ukraine zu Sputnik:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Das Muskelspiel des russischen Präsidenten hält die Nato kurzfristig auf Abstand und lenkt die Aufmerksamkeit der Russen von (dem Oppositionspolitiker Alexej) Nawalny ab. Doch die kurzfristigen Vorteile scheinen den Schaden nicht aufzuwiegen, der Putin auf längere Sicht entsteht. Die wirtschaftliche Situation in den von Separatisten besetzten Gebieten ist so katastrophal, dass Moskau einen teuren Wiederaufbauplan aufstellen müsste, was den Russen bitter aufstossen würde. Sie erleben schon seit 2013, dass ihre Einkommen strukturell sinken.“

De Standaard, Brüssel

„Die EU hat bei der Beschaffung von Vakzinen gegen Covid-19 versagt. Die Kommission wie auch die Regierungs- und Staatschefs, die dieses Debakel einfach zuließen, tragen dafür die Verantwortung. Für Stolz, Überheblichkeit und politische Spielchen ist keine Zeit mehr. Jetzt müssen wirksame Impfstoffe dort beschafft werden, wo sie verfügbar sind. Zur Not auch aus Russland.“

Neue Zürcher Zeitung

„Die EMA-Zulassung kommt nicht so schnell, womöglich nie. Eine nationale deutsche Zulassung wird es nicht geben, betont das Paul-Ehrlich-Institut. Söder, Spahn & Co müssen erklären, wie sie deutsche Sputnik-Nutzer gegen Impfstoffbetrug absichern.“

Tagesspiegel, Berlin

Artikel 1 von 11